
Den Alltag entwerfen. Rituale und Gestik.
Dott. Guido Pesenti,
Mamoli Rubinetterie President
Mamoli Rubinetterie President
Was kommt nach der Form? Die Frage ist zwar nicht neu, aber alles andere als veraltet. Wer sich
mit Badezimmerkultur befasst (das Badezimmer wird immer stärker als ein zeitgenössischer
kultureller Ausdruck empfunden), hat sich in die Materie vertieft und nach Antworten gesucht: eine
Suche, die als ein ständiger Prozess der Auseinandersetzung mit ästhetischen, funktionalen und
behavioristischen Modellen erlebt wird. Diese Überlegung hat Mamoli dazu gebracht, in dem
Bedürfnis nach Gewissheiten und dem Wunsch nach aktiven Anregungen durch die Umwelt
(Architektur, Design, Formen und Materialien) einen neuen Weg zu finden, der neuen Antworten
gegenüber offen ist. Was kommt nach der Form? Das alltägliche Handeln: der Ritus der Gesten.
Einfache und sichere Gesten, die durch die Vertrautheit mit der reinen Linie und der eleganten
Form entstehen. Rituelle Gesten, die, durch subtile taktile Freuden erweitert, zu positiven
Wahrnehmungen absoluten Komforts werden: Gesten, die unser Zeitalter repräsentieren.
Den Alltag entwerfen, verbessern und die Qualität steigern.
So lautet der von Mamoli gewählte Weg, um die eigenen Produkte an einem Feingefühl für die Gegenwart auszurichten, um zu einer rituellen und funktionalen Vision des Badezimmers zu gelangen. Diese von Mamoli eingeschlagene Richtung basiert auf einem an Historie und Innovationsfähigkeit reichen Firmenbackground: seit 1932 entwickelt sich Mamoli nicht nur auf dem industriellen Niveau, sondern vor allem auch auf einer Ebene von Gewohnheiten, Lebensstil und Evolution der italienischen Gesellschaft.
